Dienstag, 15. Mai 2018

Papa bloggt: Das Familienauto für drei Kinder


Peugeot 5008

Oft höre ich von anderen Eltern: "Mit so vielen Kindern braucht man ein Auto." Oder, als wir noch kein Auto hatten und nur ein Kind "wann holt ihr euch denn ein Auto?" Für viele Familien ist ein Auto in ihrem Alltag kaum wegzudenken: zur Arbeitsstätte pendeln, Ausflüge unternehmen, in den Urlaub fahren, Freunde und Familie besuchen oder Einkäufe und Besorgungen erledigen. Vieles geht zumindest mit dem Auto einfacher. Aber es ist gar nicht so einfach, ein Auto zu finden, was für Familien gut geeignet ist. Wenn man wie wir bald zu fünft unterwegs sind, kann die Autosuche ganz schön nervig sein. Ich versuche meine Gedanken und vielleicht auch ein paar Tipps zum Autokauf aufzuschreiben.

Wieso passt denn nicht das alte Auto?


Wir hatten uns letztes Jahr ein Auto gekauft. Mit dem waren wir, zwar ohne Kinderwagen, aber immerhin:  fünf Wochen in Italien, Korsika und Frankfreich unterwegs und brauchten keine Dachbox oder ähnliches. Die zwei Kindersitze passten gut hinter meine Frau und mich, aber trotzdem hatten wir vorne noch genug Platz, obwohl wir beide große Menschen sind. Ich mag mich auch sehr ungern von dem Auto trennen, aber zwischen das Runzelfüßchen und Herrn Annika passt niemand mehr rein. Kein Mensch, keine Babyschale und kein Autositz. Wie bei den meisten Kombis oder Limousinen ist der Mittelsitz auf Rückbank kein richtiger Sitz.

Der Trend zum Drittkind ist an den Autoherstellern vorbeigegangen


Vor ein paar Wochen fing ich an zu recherchieren: bei welchen Autos passen denn drei Kindersitze nebeneinander? Dabei musste ich feststellen, eng wird es immer. Denn die Kindersitze werden immer breiter, zumindest nach oben hin, denn die gut getesteten Kindersitze haben oft einen speziellen Seitenaufprallschutz. Während die Sitzfläche oft noch sehr schmal ist, wird der Kindersitz nach oben hin immer breiter. Gut für die Sicherheit der Kinder, schlecht wenn man irgendwann drei Kindersitze nebeneinander anbringen will.
Dazu kommt, dass viele Autohersteller den typischen Familienvan nicht mehr bauen wollen: Renault hat die Vans Grand Scenic und Espace eingestellt und baut jetzt beide als Crossover, eine Mischung aus Van und SUV. Peugeot hat es ähnlich gemacht und baut seit 2017 den 5008 als SUV. Bei Ford wird scheinbar auch über eine Einstellung des C-Max nachgedacht.  VW möchte beim Sharan auch das gleiche wie Renault machen und ab 2019 auch einen Crossover anbieten.

ISOFIX oder nicht? Drei Sitze und die Zulassung


Im Moment schaue ich prinzipiell nur nach Autos die drei Kindersitze mit Isofix-Anschluss anbieten. Isofix ist ein genormtes System, welche viele Autohersteller anbieten, bei dem der Autositz relativ sicher fest mit dem Auto verbunden wird. Dabei muss Isofix nicht sicherer sein, sorgt aber eher dafür, dass der Autositz richtig gesichert wird.  Es gibt noch einige Autos, die drei normale Sitze auf der Rückbank haben, aber keinen Isofix-Anschluss in der Mitte. Bei einigen Fahrzeugen ist aber laut Bedienungsanleitung der Transport von Kindern auf dem Mittelsitz verboten: das betrifft den aktuellen Grand Scenic oder auch den Opel Zafira. Auch die dritte Reihe ist oft nicht mit Isofix ausgestattet oder eignet sich nicht für Kindersitze. Und dann verliert man natürlich beim Ausklappen einer dritten Sitzreihe Platz im Kofferraum.

Welche Autotypen gibt es?


Da eine Limousine oder ein Kombi keine richtigen drei Sitze auf der Rückbank hat, bleiben am Ende vier verschiedene Autotypen übrig: Ein Bus wie ein VW Multivan oder ein Mercedes Vito, ein Familien-Van wie ein VW Sharan, Ford Galaxy oder Ford S-Max, ein Hochdachkombi wie VW Caddy, Citroen Berlingo oder Ford Tourneo, ein SUV/Crossover wie ein Renault Espace oder ein Peugeot 5008. Aber, und das muss man leider auch sagen, die Motorisierungen sind eingeschränkt. Während es bei einem VW Golf diverse Benzin oder Diesel Motoren gibt von 85 PS bis über 300 PS mit und ohne Automatik, wird es bei Familienautos eher dünn mit der Auswahl an Getriebe/Motorkombination. Natürlich möchte ich nicht mit einem Auto rasen, aber ein paar PS mehr bei einem Überholvorgang sind manchmal auch beruhigend.

Es bleibt schwierig. Wir haben am Wochenende einen Peugeot 5800 getestet und ich fand das Platzangebot erstmal sehr gut. Ein Bus hätte vielleicht auch mehr Platz, aber ich fand gut, dass es drei ISOFIX-Anschlüsse auf der Rückbank gab und meine beiden Kinder tatsächlich nebeneinander Platz hatten. Aber, das muss ich leider auch sagen, der 5800 ist nicht gerade günstig und weil es ihn noch nicht so lange gibt, ist die Auswahl an Jahreswagen oder Gebrauchten auch eher spärlich.

Wie habt ihr euch für ein Familienauto entschieden? Was war euch besonders wichtig?

 

Sonntag, 13. Mai 2018

Vom Ausruhen und Feiern - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende hatten wir mal wieder so viele Pläne und haben dann doch nur die Hälfte geschafft. Trotzdem war es schön, ruhiger als gedacht und vielleicht deswegen genau richtig.

Samstag. 12. Mai 2018


Die Nacht war schlimm. Sodbrennen, Erbrechen und kein Rennie im Haus. Ich habe im Sitzen gedöst, an Schlaf ist ja nicht zu denken gewesen. Entsprechend gerädert bin ich am Morgen. Da wir aber einen Termin für eine Probefahrt mit einem Auto haben, auf den wir ewig warten mussten, heißt es Zähne zusammen beißen. Ich muss leider während der Fahrt brechen, aber da wir das von den Kindern kennen, haben wir immer diese formschöne Schüssel dabei. Und tja, diesmal hat sie mich gerettet (das Foto habe ich allerdings erst gemacht nachdem sie wieder ausgespült und sauber war... )

Nach der Probefahrt gehts tatsächlich zu Ikea. Ich mag das Essen da überhaupt nicht, aber gleichzeitig habe ich nach all dem Übergeben auch wieder Hunger (Schwangerschaft ist komisch...) Und deswegen gibt es eben vegetarische Bällchen (die ich nicht esse) mit Kartoffelbrei. Wenn ich ehrlich bin, ich esse wirklich nur den Kartoffelbrei. Ähm, nun ja. Anschließend kaufen wir noch zwei Kisten (wegen denen waren wir hier), und eine Orchidee, die für Oma zum Muttertag gedacht ist.


Dienstag, 8. Mai 2018

Schwangerschaft, Sodbrennen, Übelkeit



"Manchen ist einfach neun Monate lang schlecht!", das sagte mein Frauenarzt zu mir, als ich mit dem Runzelfüßchen schwanger war. Ich war verzweifelt, denn nicht nur, dass mir wahnsinnig übel war, und zwar monatelang, ich hatte auch ständig Sodbrennen. Die Kombination war einfach furchtbar.
In der ersten Schwangerschaft hörte die Übelkeit ungefähr im achten Monat auf. Also kurz vor Schluss. Und selbst dann konnte es passieren, dass ich mich übergeben musste wenn ich zuviel Stress hatte.

Sodbrennen in der Schwangerschaft


Was dauerhaft blieb war das Sodbrennen. Also ehrlich gesagt, es wurde zum Ende hin schlimmer. Ich aß sehr ausgewählt, wegen der Übelkeit und dann bekam ich davon Sodbrennen. Irgendwann aß ich, bis auf Ausnahmen, nicht mehr nach 16:00Uhr. Irgendwer hatte mir den Tipp gegeben, dass es dann vielleicht besser werden würde. Es wurde nicht. Ich schlief sitzend im Bett, aß Rennie (nein, keine Werbung, es war einfach so) wie andere Gummibärchen. Ich probierte Mandeln, die halfen ein wenig. Ich probierte Magensäurehemmer und damit war es besser, aber irgendwie hatte ich auch Angst vor den Nebenwirkungen.
Ich probierte Galviscon, auch ein Mittel gegen Sodbrennen und musste mich übergeben. Ich bekam diesen Schleim nicht runter.
Ich überwand meine Abscheu gegen Milch und trank die. Und musste brechen.
Ich mied Menschenansammlungen, denn ich roch ALLES und das meiste verursachte, ihr könnt es euch denken, Übelkeit.

Sonntag, 6. Mai 2018

Vom Ausruhen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war entspannt. Denn wir haben eine ziemlich anstrengende Woche hinter uns. Die Kinder kränkeln so vor sich hin und auch mir ist dringend nach Erholung. Deswegen habe ich für die kommende Woche tatsächlich ziemlich wenig Pläne und sehr viel freie Zeit geplant.

Samstag, 05. Mai 2018


Die Bibliothek ruft. Mein Mann ist auf der Blogfamilia und die Kinder sind sehr früh wach, wir müssen also warten bis die Bibliothek überhaupt auf macht. Nicht eben die Stärke von kleinen Kindern. Wir laufen also besonders langsam und schaffen es, pünktlich zum Aufschluss vor Ort zu sein. Der Vorteil: Es sind noch jede Menge Ecken frei in die die Kinder sich zurückziehen können. Und dann heißt es: Bücher stöbern. Ständig schleppen sie Neues heran und ich sehe meine Arme länger und länger werden. Wir einigen uns auf fünf Bücher pro Kind, wobei Herr Annika das nicht voll ausschöpft. Er hat sich nämlich unsterblich in das "Flugzeug"- Buch von "Frag doch mal die Maus" verliebt. Ich muss lachen, weil das Runzelfüßchen das in einem ähnlichen Alter auch immer lesen wollte.

Auf dem langsamen Spaziergang zur Bibliothek kamen wir an einer Werbung für Blumen vorbei. Und weil der Baumarkt auch in Laufweite ist geht es eben anschließend dorthin. Überrascht stelle ich fest, dass es vor Ort das Angebot gibt, die Balkonkästen fachmännisch befüllen zu lassen. Die Kinder sind Feuer und Flamme und das Runzelfüßchen sucht drei Kräuter und drei Blumen aus, die wir einpflanzen lassen. Ich bin froh doch den Kinderwagen mitgenommen zu haben, denn so kriegen wir die zwei Kästen einigermaßen unfallfrei nach Hause. Am Nachmittag, davon gibt es kein Foto, fahren wir nochmal hin, diesmal mit unseren alten Balkonkästen. Das Runzelfüßchen erklärt mir aufgeregt wie sehr sie sich nun auf das Gärtnern freut. Schauen wir mal wie lange das wohl klappen wird.


Freitag, 4. Mai 2018

Besser ohne Hilfe - ist das die Zukunft?



Oh man, ehrlich, ich bin es so leid. Mir steht es bis ganz oben und ich mag einfach nicht mehr.
Worum es geht? Oberflächlich betrachtet um Schwangerschaft im öffentlichen Raum. Aber eigentlich geht das Thema viel tiefer, denn am Ende des Tages geht es vor allem um fehlende Empathie und eine Gesellschaft die irgendwie nicht mehr gewillt zu sein scheint sich für die Schwachen, Hilfe- und Schutzbedürftigen einzusetzen.

Schwanger in der Bahn


Gestern war ich mit der Bahn unterwegs, mitten im Berufsverkehr. Es war presswursteng voll, nervig, unschön. Ich hing an einer dieser Haltestangen und versuchte nicht umzukippen. Mit der anderen Hand schirmte ich meinen Bauch gegen die schiebenden, schubsenden Menschen ab, die ein- und ausstiegen, sich einen Stehplatz suchten. Ich glaube die meisten wissen wovon ich rede. Es war einfach ätzend.

Schon anstrengend, so ne Schwangerschaft, oder? 


"Sag mal, so eine Schwangerschaft, die ist schon ziemlich anstrengend, oder?" fragt mich auf einmal so ein Typ. Und grinst dabei von einer Wange zur anderen. Denn er saß ja, während ich eben stand und versuchte die Übelkeit, die mich ob der vielen Gerüche überkam im Zaum zu halten. Ich starrte perplex zurück. Was genau wollte er mir denn damit sagen? Das fragte ich, und er meinte, dass er das nur so "interessehalber" wissen wolle. Seinen Platz angeboten hat er mir nicht. Und mir fiel auch nichts mehr ein, was ich darauf erwidern sollte. Zum Glück war ich kurz danach endlich am Ziel.

Sonntag, 29. April 2018

Vom Vermissen und Helfen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war spontan und schön und irgendwie erholsam. Dabei haben wir irgendwie alles und nichts gemacht. Aber irgendwie ist das auch die Vorfreude, dass ja nur ein Tag Arbeit am Montag auf uns wartet und dann schon wieder ein freier Tag.

Samstag, 28. April 2018

Das Runzelfüßchen schlief außer Haus. Das war für alle Beteiligten ziemlich aufregend, auch, weil sie selbst sich nicht sicher war ob das wirklich so eine gute Idee ist. Und da die Balance zwischen gutem Zureden und Ängsten nicht ignorieren zu halten ist gar nicht so einfach gewesen. Herr Annika jedenfalls vermisste seine Schwester sehr. Während das gemeinsame freitägliche Abendbrot noch toll war (weil er auf dem Stuhl der großen Schwester sitzen durfte), war der nächste Morgen schon nicht mehr so lustig. Er suchte und vermisste das Runzelfüßchen. Zum Glück gibt es ja das Baby in meinem Bauch, dass er mit Musik im weitesten Sinne unterhielt. Mit klingelten die Ohren, aber für ihn war es wichtig, dass ich da saß und er dem Baby im Bauch vorspielen konnte. Also hielt ich still.

Dienstag, 24. April 2018

Papa bloggt: Müssen Strafen wirklich sein?


Letztes Wochenende war wirlich schönes Wetter in Berlin. Die Sonne schien, es war über 20 Grad und wir standen an einer Eisdiele. Die Schlange ging bis zur Straße und ich wartete kollektiv für die Familie in dieser langen Reihe. Diese hatte sich einen bequemen Sitzplatz geholt und wartete auf unser Eis. Die Augen der Warteten richteten sich plötzlich auf einen kleinen Jungen, der weinend an seiner Mutter vom Anfang Warteschlange gezogen wurde mit den Worten "Du gehst heute direkt auf den Spielplatz. Für Dich gibt es heute kein Eis."

Kaltherzige Frau?


Ich stand schon wirklich fünfzehn Minuten da und alle Anwesenden ging nur ein Gedanke durch den Kopf: Wie grausam war diese Mutter? Hinter mir standen zwei junge Männer, vermutlich ohne Familie, die sich über dies und das unterhielten und ihnen verschlug es die Sprache als sie den kleinen Jungen weinend sahen. Und ich dachte auch so bei mir, was hat der kleine Junge wohl gemacht hat, dass die Mutter ihm das leckere Eis verbieten wollte. Hat er etwas böses gesagt? Ein anderes Kind gehauen? Und ich war schon dabei innerlich diese "kaltherzige" Frau zu schimpfen, aber etwas in mir sagte, vielleicht sollte ich nicht so vorschnell urteilen.

Sonntag, 22. April 2018

Vom Draußen sein - das Wochenende in Bildern


Ach, was war denn das für ein Wochenende. Wir waren praktisch nur zum Schlafen in der Wohung. Na gut, und zum Duschen. Neulich las ich irgendwo, dass ein Sommer mit Kindern dann gelungen ist, wenn die Füße schmutzig und die Haare zerzaust sind. Also wenn das stimmt, dann haben wir an diesem Frühlingswochenende alles richtig gemacht.

Samstag, 21. April 2018


Wir bekommen Besuch und die Kinder bereiten sich vor. Also auf ihre Art. Sie malen nämlich Bilder, die sie anschließen verschenken. Ich mag dieses kunterbunte Durcheinander ja total gern, stelle aber immer wieder fest, dass ich nicht verstehe wieso dann über ein für mich schönes Bild noch drei Mal drüber gemalt wird. Das war beim Runzelfüßchen so und ist bei ihrem Bruder nicht anders. Aber gut, die Bilder sind ja sowieso nicht für mich.

Bevor wir unsere Verwandten treffen, müssen wir noch einkaufen. Und äh, ich bin leicht irritiert was es so zu kaufen gibt. Krass ekelhaft gefärbter Senf in der Sorte "Einhorn" oder "Flamingo". Irgendwie erschließt sich mir wirklich nicht wer sowas kauft. Die Kinder finden es sehr merkwürdig und ziehen mich schnell weiter.

Und zack, raus auf den Spielplatz. Ich muss ein wenig schmunzeln, weil Herr Annika inzwischen so richtig im Sandkuchen-Backwahn angekommen ist. Und ich überlege kurz, dass mir das fehlen wird, wenn er größer wird. Genau in dem Moment stupst das Baby von innen und ich muss lachen. Stimmt ja, so schnell ist das alles doch noch nicht vorbei.


Freitag, 20. April 2018

Alles auf Anfang



Ein Bild sagt ja mehr als 1000 Worte. Und doch habe ich so unfassbar viele Worte für das, was sich in den letzten Monaten angekündigt hat, was zur Gewissheit wurde und unser Leben schon bald auf den Kopf stellen wird.

Geschwister freuen sich aufs Baby


Für den Moment sollt ihr nur wissen: wir alle sind unglaublich aufgeregt und dankbar, dass wir diese Achterbahnfahrt noch ein weiteres Mal erleben dürfen. Die Kinder küssen und streicheln täglich ihr Geschwisterchen. Mein Sohn fragt jeden Morgen mit dem ersten Augenaufschlag "Baby kommt?" während meine Tochter ihre Creme zückt um den Bauch einzuschmieren.


Mittwoch, 18. April 2018

Unsere Kinder dürfen mitreden



"Wieso mache ich das eigentlich? Das ist doch total verrückt. Ich bin doch selbst Schuld wenn es manchmal so explodiert." Das waren am Montag meine Gedanken.
Vorausgegangen war diesem Gedankengang ein Streit mit meiner Tochter darüber, dass wir keine Eier im Haus hatten, sie und ihr Bruder sich die aber wünschten und ich eigentlich keine Lust hatte noch mal vor die Tür zu gehen um diese zu besorgen.

Am Ende lief ich eben doch schnell los und kaufte Eier. Und fand das auch nicht wirklich schlimm, ab und zu ein Spiegelei ist ja auch ganz lecker. Ich musste sogar über mich selbst lachen, denn ich war ja "Schuld". Ich hatte die Kinder gefragt was sie gern zum Abendbrot essen wollen. Und sie waren sich eben beide sicher: Eier! Und Brot und Käse und Gurke und Tomate und "Eier, Mama, ja, Eier!"

Diskutierst du gern? 


Nun ist das wahrlich ein kleines Beispiel, aber ich wurde dieser Tage auch darauf angesprochen, dass ich wohl gern diskutieren würde. Ich verstand nicht sofort und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich ja alles mit meinen Kindern besprechen würde. Das stimmt so natürlich nicht, die lebensentscheidenden und zukunftsweisenden Dinge besprechen schon in erster Linie mein Mann und ich. Aber alles weitere findet unter Einbezug unserer Kinder statt.